Die grosse Welt der Pflanzen wird von Gärtnern in Gruppen unterteilt.
Diese Einteilung kann sehr hilfreich sein, wenn Sie eine bestimmte Pflanze schnell finden wollen. In unserer praxisorientierten Übersicht finden Sie zusätzlich viele Informationen über eine standortgerechte Verwendung – alles komplett auf einer Seite.
Laubgehölze sind grösstenteils einem jahreszeitlichen Wandel unterworfen, jedoch ein kleiner Teil bleibt winter- oder immergrün. Viele Laubgehölze wirken besonders durch ihre Blüten; andere tragen auffallend schöne Blätter oder stechen durch ihre Wuchsform hervor. Attraktive Früchte, Rinden oder Düfte sind weitere Werte. Ihre Verwendung ist vielfältig: Als Solitärgehölze oder Bodendecker, als Unterpflanzung, Hecken oder als Abdeckgehölz kennt ihre Verwendung keine Grenzen.
Nadelgehölze, oft auch Koniferen genannt, sind mit wenigen Ausnahmen immergrün. Bei dieser Pflanzenart ist die Formenvielfalt sehr gross, sie reicht vom kleinen, schwachwachsenden Nadelgehölz bis zum rasch-wachsenden Baum mit hell-dunkelgrüner, bläulicher oder goldgelber Nadelfarbe.
Alle Nadelgehölze werden aus Container oder mit Erdballen geliefert.
Allee- und Zierbäume setzen markante Zeichen in privaten Gärten und öffentlichen Anlagen. Man schätzt sie als Schattenspender und als Sichtschutz, sie steigern die Lebensqualität. Bäume pflanzt man oft zu einem besonderen Ereignis, wie z.B. zur Hochzeit, zur Geburt oder zu einer Einweihung.
Hohe, immergrüne Hecken sind während es ganzen Jahres ein natürlicher richt- und Staubschutz; sie sind pflegeleicht. Mit niedrigen Hecken schafft man optische Unterteilungen, Naturhecken bieten vielen Tieren Unterschlupf und Nahrung. Eine freiwachsende Blütenhecke beansprucht relativ viel Platz. Deshalb werden heute fast ausnahmslos geschnittene Hecken gepflanzt.
Für die kleinen Gärten eignen sich als sommergrüne Hecken vor allem Carpinus, Berberitzen, Ribes, Liguster usw. Sie lassen sich alle gut schneiden.
Planen Sie ihr Moorbeet an einem vor Wind und Wintersonne geschützten Ort. Der Boden sollte mit ca. 50 cm humusreicher Erde bei einem PH Wert von 4,5 - 5,5 vorbereitet sein. In den Fachgeschäften finden Sie ein breites Sortiment von Rhododendren und Azaleen, die letzten Neuheiten sowie auch die alten bewährte Sorten. Der Blütenreichtum und die Farbenpracht werden Sie jedes Frühjahr überraschen.
Sie sind meist immergrün und wirken durch schönes Blattwerk oder hübsche Blüten. Sie begrünen schwerzugängliche Stellen, befestigen Böschungen, verhindern das Austrocknen und lassen dem Unkraut fast keine Chancen.
Schling- und Kletterpflanzen finden im Garten vielfältige Verwendung: Kahle Mauern werden begrünt, Bäume und Pfosten werden belebt, sie verwandeln eine Terrasse oder einen Balkon in ein kleines Paradies. Mit Kletterpflanzen können Sie Ihrer Phantasie freien Lauf lassen.
Der Vorzug dieser grossblumigen Buschrosen liegt in den prachtvollen, edelgeformten, duftenden Einzelblüten, die besonders für den Schnitt beliebt sind.
Sie sind kleinblumiger, dafür sehr reichblühend in grossen Dolden. Sie sind in einer grossen Farbpalette erhältlich und eignen sich speziell für die Bepflanzung von Beeten, Rabatten und Pflanzungen im öffentlichen Bereich.
Sie sind alle kleinblumig, buschig wachsend und werden 20 - 40 cm hoch; sie finden Verwendung für Beeteinfassungen, für Steingärten, Terrassen- und Grabbepflanzungen.
Sie eignen sich ausgezeichnet als blühende Solitärpflanzen, kommen aber auch in Verbindung mit Sträuchern, Koniferen, Stauden und Hecken sehr gut zur Geltung. Sie sind je nach Sorte einmal- oder mehrmalsblühend und werden 1 - 3 m hoch
Mit ihnen lassen sich Gartenträume verwirklichen: Sei es als verspielter Rosenbogen, als Rosenumrankte Laube, als zauberhafte Hausmauer oder überhängend über Tröge und Mauern; es gibt einmal- und mehrmalsblühende Sorten.
Mit ihrem kriechend bis flachen oder stark bogenförmigen Wuchs bilden sie rasch einen üppigen Blütenteppich. Sie eignen sich sehr gut zur grossflächigen Abdeckung von Rabatten und Abhängen. Alle Sorten sind wenig anfällig auf Krankheiten.
Der Duft der Nase nahe, die Schönheit auf Augenhöhe, das sind die Vorteile dieser Rosen. Stammrosen finden ihre Verwendung in Rabatten oder in Gefässen. Sie präsentieren sich besonders gut mit einer Unterpflanzung von Rosen oder Stauden.
Es sind neuere Züchtungen; sie vereinen den Duft, die Blütenformen und Farben der alten Rosen mit der Gesundheit und dem Öfterblühen der Neuzüchtungen. Sowohl öfterblühende Strauch-und Kletterrosen als auch Floribundarosen und Teehybriden gehören zu den Romanticarosen. Man kann sie einzeln oder in Gruppen pflanzen; sehr wirkungsvoll sind sie in Kombination mit Gehölzen und Stauden.
Wintergarten- und Kübelpflanzen stammen aus allen Herren Ländern ; sie faszinieren uns mit ihren wundervollen Blüten, betören mit ihren intensiven Düften oder wecken Ferienträume wie z. B. die Palmen.
Diese mediterranen Pflanzen schmücken im Sommer als Kübelpflanze unsere Terrasse oder den Sitzplatz; vor dem Frost müssen sie aber ins kühle, frostfreie Winterquartier (Garage, Wintergarten, Waschküche usw.) gebracht werden.
Bambus erobert die Gärten! Bis die meist immergrünen Pflanzen ihre volle Grösse erreicht haben, verstreichen viele Jahre. Manche Bambusse haben die Eigenschaft, in die Breite zu wachsen, was mit einer Rhizomsperre verhindert werden kann. Bambus verleiht dem Garten eine fernöstliche Ausstrahlung. Es gibt eine Vielzahl von Sorten, vom Zwerg bis zum Solitär von 4- 5 m. Bambusse eignen sich sehr gut als immergrüne Kübelpflanze.
Winterharte Stauden sind ausdauernde, krautartige Pflanzen, die nicht oder nur leicht verholzen. Bei den meisten Stauden ziehen die oberirdischen Teile im Herbst ein. Die Pflanze stirbt im Winter bis auf den Wurzelstock mit den knapp unter oder über der Erde liegenden Überwinterungsknospen ab. Eine Anzahl niederer Stauden bildet auch im Winter ein grünes Polster. Wenn wir an Stauden denken, fallen uns die prächtigen Blüten des Rittersporns ein, die leuchtenden Farben des hohen Phlox oder die wunderschönen Herbstfarben der spätblühenden Astern. Mit Stauden erleben Sie ein Gartenjahr in schönster Blütenfülle. Die Pracht der Stauden zeigt sich nicht nur in den Blüten, sie gestalten den Garten auch mit ihren Blättern, den verschiedenen Formen, Strukturen und nicht zuletzt mit ihrem Austrieb. Bei vielen Stauden sterben im Herbst die oberirdischen Teile ab, um dann im Frühling aus der Überwinterungsknospe von neuem auszutreiben. Einige Stauden bilden auch im Winter grüne Polster.
Farne lieben einen humosen, nährstoffreichen Boden im halbschattigen- schattigen Gartenbereich. Dort bezaubern sie über Jahrzehnte jedes Frühjahr mit ihrem neuen Austrieb. Das feine Laub der teils wuchtigen Pflanzen dekoriert den Garten bis zum späten Herbst.
Ziergräser erzeugen zu jeder Jahreszeit reizvolle Stimmungen. Mit ihren eleganten Rispen bringen sie ein eigenständiges Element ins Gartenbild. Viele Arten zieren mit federartigen Blütenständen, die sich im Wind wiegen; im Herbst warten etliche Ziergräser mit einer kräftigen Färbung auf. Um diese mit ungeahntem Formenreichtum und soviel graziler Eleganz, Lebenskraft und Härte ausgestatteten Wildpflanzen voll zur Geltung bringen zu können, ist der richtige Standort entscheidend. Ziergräser passen sehr gut in Stein- und Heidegärten, aber auch in Staudenrabatten und zu Rosen.
Ein Kräuterbeet, eine Kräuterspirale oder auch nur ein Kräutertopf sollte in keinem Garten fehlen. Gewürzkräuter sind nicht nur nützlich, sondern auch dekorativ. Wer ihren Duft kennt, möchte sie nicht mehr missen.
Die meisten Wasserpflanzen lieben stehende Wasserflächen oder leicht fliessende Gewässer. Beste Pflanzzeit ist im Frühjahr ab Mitte Mai- Juli. Mit ihren vielfältigen Formen und oft üppigen Blüten bilden sie im Wasserbecken und in der Uferzone naturnahe Pflanzengemeinschaften. Wasserpflanzen eignen sich nicht nur für grosse Teiche. Auch auf jedem Balkon findet sich ein Platz für einen Miniaturwassergarten. Kübel und Fässer eignen sich dafür bestens. Für die Bepflanzung verwendet man dafür Zwergseerosen und schwachwachsende Wasserpflanzen.
ein Traum seit Adam und Eva, ist derzeit die am meisten angebaute Obstart.
verlangen einen tiefgründigen, warmen Boden.
benötigen eine warme Lage und einen nahrhaften, durchlässigen, nicht zu kalkhaltigen Boden.
lieben einen humusreichen, tiefgründigen Boden. Für eine sichere Befruchtung sollte eine andere Kirschsorte in der Nähe sein.
bevorzugen einen warmen, humosen Boden, der genügend feucht sein sollte. Eine gute Befruchtung wird durch das Zusammenpflanzen von geeigneten Pollenspendern sichergestellt.
sind als Spalier sehr gut geeignet. Am liebsten wachsen sie an einer warmen, geschützten Wand, wenn möglich mit Vordach.
lieben einen warmen, humusreichen Boden und sind ideal als Wandspalier.
Der hohe gesundheitliche Wert des Beerenobstes ist unbestritten. Es ist nicht nur der hohe Gehalt an verschiedenen Vitaminen, insbesondere Vitamin C, sondern vor allem auch der Gehalt an Mineralstoffen, Zucker und Fruchtsäuren, die den Wert der Beerenfrüchte für die Gesundheit des Menschen ausmachen.
lieben einen nährstoffreichen Gartenboden.
sind anspruchslos und bringen auch in rauhen Lagen noch gute Erträge.
sind aus einer Kreuzung von schwarzen Johannisbeeren und Stachelbeeren entstanden.
verlangen einen humosen, lockeren, durchlässigen Boden.
sind genügsam und tragen fast an allen Standorten gut.
benötigen einen sauren Boden; sie gedeihen gut im Moorbeet.
verlangen den gleichen Standort wie die Heidelbeeren.
gedeihen an günstigen Standorten auch bei uns vortrefflich; Direktträger sind robust und wenig krankheitsanfällig.
gedeihen am besten an einer warmen Wand, die gegen Südost-Südwest gerichtet ist.